Der „Süden“, Liebling der Bornheimer, Wohnzimmer, Café, Bar.. mindestens einmal am Tag muss man hier rein!

Obwohl das Lokal von aussen winzig wirkt, hat es innen überraschende Aufnahmekapazitäten.. man sollte allerdings frei sein von Berührungsängsten und gerne kommunizieren über Götter und die Welt und den Stadtteil-Mikrokosmos

Menschen, mit Kopfhörer und Laptop abgeschottet, sind eher fehl am Platz, ebenso die Frage nach „cafe to go“ im Wegwerfbecher.. wer noch keinen Mehrwegbecher hat, kann ihn hier zum EK-Preis kaufen.. liebe Nachbarn bringen ihre Porzellantassen zum Befüllen mit

Um Plastikmüll zu vermeiden, unterstützen wir die Initiativen „cup2gether“ – ein preiswertes Pfandsystem mit recyclebaren Mehrwegbechern – sowie „Refill Deutschland“ als Station zum kostenfreien Auffüllen von Leitungswasser in die mitgebrachte Flasche

Unter der Woche geht’s morgens um 8h30 los, die Kaffeemühle überheult das Radio und HR1, es duftet nach Croissants, Tageszeitungen liegen bereit, noch ist Platz zum Lesen

Doch schon nähert sich die erste Gästewelle für’s Frühstück.. Müsli, Schnittlauchquark, Rühreierberge wechseln quasi übergangslos zum Mittagessen.. es wird enger und enger, wer sich noch nicht kennt, lernt sich kennen.. aus der Küche wabern Dampfwölkchen von Suppe, Tortilla, gebratener Chorizo vermischt mit gerösteten Mandeln und frischgebackenem Kuchen.. weinende Kinder bekommen Gurkenscheibchen zur Beruhigung gereicht und Omis wird über’s Treppchen geholfen hinein ins quirlige Treiben

Am Nachmittag Verschnaufpause, die Lungen wieder mit Sauerstoff füllen, endlich die neue Ausstellung an den weissen Bretterwänden näher betrachten.. auf der schönen Bank in die „Coté Sud“ versinken.. bis auch schon die ersten Feierabendgäste eintreffen und bei einem Gläschen Crémant, einem Bier, einer Grenadine-Limonade.. ihre Batterien aufladen

Unter der Woche geht’s morgens um 8h30 los, die Kaffeemühle überheult das Radio und HR1, es duftet nach Croissants, Tageszeitungen liegen bereit, noch ist Platz zum Lesen

Doch schon nähert sich die erste Gästewelle für’s Frühstück.. Müsli, Schnittlauchquark, Rühreierberge wechseln quasi übergangslos zum Mittagessen.. es wird enger und enger, wer sich noch nicht kennt, lernt sich kennen.. aus der Küche wabern Dampfwölkchen von Suppe, Tortilla, gebratener Chorizo vermischt mit gerösteten Mandeln und frischgebackenem Kuchen.. weinende Kinder bekommen Gurkenscheibchen zur Beruhigung gereicht und Omis wird über’s Treppchen geholfen hinein ins quirlige Treiben

Am Nachmittag Verschnaufpause, die Lungen wieder mit Sauerstoff füllen, endlich die neue Ausstellung an den weissen Bretterwänden näher betrachten.. auf der schönen Bank in die „Coté Sud“ versinken.. bis auch schon die ersten Feierabendgäste eintreffen und bei einem Gläschen Crémant, einem Bier, einer Grenadine-Limonade.. ihre Batterien aufladen

Schnell wird es wieder fröhlich lauter, jung und alt rücken zusammen, lachen, erzählen.. im Hintergrund die Gipsy Kings.. eins zwei drei stehen Oliven, Tapas und Tellerchen auf den kleinen Tischen.. Auberginencreme, Hummus, Käse, Schinken, Fisch-Spezialitäten in ihren Döschen serviert, gutes Brot vom Bornheimer Bäcker Kröger, Wein und Wasser.. . vielleicht noch ein Schnäpschen?!

Gegen Mitternacht, das letzte Schlückchen im Kerzenschein, der Rolladen ist schon halb geschlossen.. jetzt ab ins Bett! und morgen früh vor der Arbeit, noch schnell hereinschlüpfen, auf einen kurzen duftenden „cafe to stay“ aus der Rösterei Wissmüller

Ab Mitte April kehrt der Sommer auf der Terrasse ein, die bunten Tische und die Korbsessel locken zu einem blauen Tag wie am Meer.. und so mancher neue Gast, der sich nun draussen vorsichtig herantastet, getraut sich danach auch im Winter, seinen Fuss über die Schwelle in den kleinen Hexenkessel zu setzen.. mindestens einmal am Tag!